Industriemechaniker/-in

Du folgst gerne Anleitungen und baust deine Schränke aus dem schwedischen Möbelhaus am liebsten selber zusammen? In der Schule sind Technik, Mathematik und Physik deine Lieblingsfächer? Du bist handwerklich begabt und hast Lust auf moderne Bearbeitungsmaschinen?

Dann ist die Ausbildung zum/-r Industriemechaniker/in Einsatzgebiet Instandhaltung genau das Richtige für dich.

Profil

Als Industriemechaniker/-in sorgst du dafür, dass der einwandfreie Zustand von Armaturen, Maschinen, Steuerungseinheiten und Apparaten in industriellen Anlagen im Hinblick auf Zuverlässigkeit und Sicherheit erhalten und verbessert wird. Im ersten Ausbildungsjahr erlernst du die Grundlagen der Metallverarbeitung, Steuerungs- und Informationstechnik sowie die Grundlagen der technischen Kommunikation. Im zweiten bis zum vierten Ausbildungsjahr vertiefst du diese Kenntnisse und Fertigkeiten, übst das Lesen und Erstellen technischer Unterlagen und deren Dokumentation, fertigst Teile und montierst diese zu Baugruppen. Darüber hinaus erwirbst du Grundlagenkenntnisse im Drehen, Fräsen, Schweißen, Messtechnik und der Steuerungstechnik (z.B. Elektropneumatik).

Nach Abschluss der Ausbildung und dem Besuch weiterführender Schulen kannst du eine Weiterbildung zum Meister (Industrie/ Handwerk) bzw. Diplom- Ingenieur (Maschinenbau) machen.

Anforderungen

  • Du hast mindestens einen Realschul- oder vergleichbaren Abschluss in Fachrichtung Metalltechnik.
  • Du magst körperliche Arbeit und bist handwerklich geschickt.
  • Wenn es um ein Problem geht, hast du Ausdauer und Geduld um dieses zu lösen.
  • Du hast ein gutes technisches Verständnis.
  • Du hast gute Noten in Mathe und Physik und magst den Umgang mit Zahlen.

Die Ausbildungsdauer beträgt 3,5 Jahre und die Berufsschule ist in Cloppenburg.

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Das sind unsere aktuellen Auszubildenden im Beruf Industriemechaniker/-in:

Artikel vom 24.11.2016

Luiz berichtet

Moin, moin!

Ich bin Luiz, Azubi zum Industriemechaniker im ersten Ausbildungsjahr. In unserem Alltag im Betrieb erleben wir verschiedene Situationen, in denen wir zum Beispiel eine Maschine instand setzen oder Ersatzteile herstellen.

Hier geht es um einen Abwickler, der für das Abwickeln kleiner Kupferdrähte zuständig ist. Sie sind meistens auf unterschiedlichen Trommelgrößen, weshalb ein Adapter aus Stahl erforderlich ist. Zwei dieser Adapter habe ich mit einer konventionellen Drehmaschine hergestellt.

Die Vorgangsweise hierbei war wie folgt:

* Rohteile sägen und prüfen;

* auf gefordertes Längenmaß drehen;

* Zentrierbohrung setzen und anschließend bohren;

* Absatz auf entsprechende Maße drehen und Fasen herstellen.

Schließlich habe ich die Fertigteile montiert und die Funktionsweise an der Maschine geprüft.  

 

Luiz