Industriemechaniker/-in

Du folgst gerne Anleitungen und baust deine Schränke aus dem schwedischen Möbelhaus am liebsten selber zusammen? In der Schule sind Technik, Mathematik und Physik deine Lieblingsfächer? Du bist handwerklich begabt und hast Lust auf moderne Bearbeitungsmaschinen?

Dann ist die Ausbildung zum/-r Industriemechaniker/in Einsatzgebiet Instandhaltung genau das Richtige für dich.

Profil

Als Industriemechaniker/-in sorgst du dafür, dass der einwandfreie Zustand von Armaturen, Maschinen, Steuerungseinheiten und Apparaten in industriellen Anlagen im Hinblick auf Zuverlässigkeit und Sicherheit erhalten und verbessert wird. Im ersten Ausbildungsjahr erlernst du die Grundlagen der Metallverarbeitung, Steuerungs- und Informationstechnik sowie die Grundlagen der technischen Kommunikation. Im zweiten bis zum vierten Ausbildungsjahr vertiefst du diese Kenntnisse und Fertigkeiten, übst das Lesen und Erstellen technischer Unterlagen und deren Dokumentation, fertigst Teile und montierst diese zu Baugruppen. Darüber hinaus erwirbst du Grundlagenkenntnisse im Drehen, Fräsen, Schweißen, Messtechnik und der Steuerungstechnik (z.B. Elektropneumatik).

Nach Abschluss der Ausbildung und dem Besuch weiterführender Schulen kannst du eine Weiterbildung zum Meister (Industrie/ Handwerk) bzw. Diplom- Ingenieur (Maschinenbau) machen.

Anforderungen

  • Du hast mindestens einen Realschul- oder vergleichbaren Abschluss in Fachrichtung Metalltechnik.
  • Du magst körperliche Arbeit und bist handwerklich geschickt.
  • Wenn es um ein Problem geht, hast du Ausdauer und Geduld um dieses zu lösen.
  • Du hast ein gutes technisches Verständnis.
  • Du hast gute Noten in Mathe und Physik und magst den Umgang mit Zahlen.

Die Ausbildungsdauer beträgt 3,5 Jahre und die Berufsschule ist in Cloppenburg.

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Das sind unsere aktuellen Auszubildenden im Beruf Industriemechaniker/-in:

Artikel vom 30.04.2015

Marcel berichtet

Hallo,
mein Name ist Marcel, zurzeit befinde ich mich im 1. Ausbildungsjahr zum Industriemechaniker.
Meine Aufgabe war es eine sogenannte Drahteinlaufvorrichtung herzustellen und zu montieren.
Anhand einer Zeichnung habe ich mir zuerst das dafür benötigtes Material zurecht geschnitten.
An der Grundplatte habe ich Bohrung mit einem Höhenanreißer angezeichnet, danach gekörnt und gebohrt....
Dann habe ich an der Drehmaschine in einem 2. Flachstahl, das zur Befestigung für die Aluscheiben dient, einen Lagersitz gedreht.
An der Fräsmaschine habe ich in den Aluscheiben, die später zum Durchlaufen der Drähte sind, Bohrungen mit einem Durchmesser von 6 mm gebohrt.
Anschließend habe ich mir die passenden Keramikhülsen herausgesucht und eingeklebt.
Die Flachstähle habe ich poliert und danach lackiert.
Als ich alle Einzelteile fertig hatte, habe ich diese in einer Verseilanlage montiert.