Industriemechaniker/-in

Du folgst gerne Anleitungen und baust deine Schränke aus dem schwedischen Möbelhaus am liebsten selber zusammen? In der Schule sind Technik, Mathematik und Physik deine Lieblingsfächer? Du bist handwerklich begabt und hast Lust auf moderne Bearbeitungsmaschinen?

Dann ist die Ausbildung zum/-r Industriemechaniker/in Einsatzgebiet Instandhaltung genau das Richtige für dich.

Profil

Als Industriemechaniker/-in sorgst du dafür, dass der einwandfreie Zustand von Armaturen, Maschinen, Steuerungseinheiten und Apparaten in industriellen Anlagen im Hinblick auf Zuverlässigkeit und Sicherheit erhalten und verbessert wird. Im ersten Ausbildungsjahr erlernst du die Grundlagen der Metallverarbeitung, Steuerungs- und Informationstechnik sowie die Grundlagen der technischen Kommunikation. Im zweiten bis zum vierten Ausbildungsjahr vertiefst du diese Kenntnisse und Fertigkeiten, übst das Lesen und Erstellen technischer Unterlagen und deren Dokumentation, fertigst Teile und montierst diese zu Baugruppen. Darüber hinaus erwirbst du Grundlagenkenntnisse im Drehen, Fräsen, Schweißen, Messtechnik und der Steuerungstechnik (z.B. Elektropneumatik).

Nach Abschluss der Ausbildung und dem Besuch weiterführender Schulen kannst du eine Weiterbildung zum Meister (Industrie/ Handwerk) bzw. Diplom- Ingenieur (Maschinenbau) machen.

Anforderungen

  • Du hast mindestens einen Realschul- oder vergleichbaren Abschluss in Fachrichtung Metalltechnik.
  • Du magst körperliche Arbeit und bist handwerklich geschickt.
  • Wenn es um ein Problem geht, hast du Ausdauer und Geduld um dieses zu lösen.
  • Du hast ein gutes technisches Verständnis.
  • Du hast gute Noten in Mathe und Physik und magst den Umgang mit Zahlen.

Die Ausbildungsdauer beträgt 3,5 Jahre und die Berufsschule ist in Cloppenburg.

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Das sind unsere aktuellen Auszubildenden im Beruf Industriemechaniker/-in:

Artikel vom 08.06.2015

Niklas berichtet

Hallo mein Name ist Niklas,
meine Aufgabe ist es derzeit einen Folien-Abroller für unsere Verseilerei zu bauen. Auf ihn werden Folienrollen aufgesteckt und können danach leicht abgerollt werden. Zunächst habe ich mich bei dem Ansprechpartner der Abteilung nach Maßen und Funktion des Abrollers erkundigt. Anschließend überlegte ich mir wie ich diese Vorschläge genau umsetzen sollte. Nachdem ich mir eine Vorstellung davon gemacht hatte, wie der Abroller aussehen und funktionieren soll, habe ich eine Skizze der Bauteile angefertigt aus denen der Abroller entstehen soll. Nun kann ich das Material zuschneiden, es an der Dreh- oder Fräsmaschine bearbeiten und gegebenenfalls miteinander verschweißen. Nachdem der Folienroller komplett montiert war habe ich ihn noch in der Abteilungsfarbe gestrichen und konnte ihn übergeben.