Industriemechaniker/-in

Du folgst gerne Anleitungen und baust deine Schränke aus dem schwedischen Möbelhaus am liebsten selber zusammen? In der Schule sind Technik, Mathematik und Physik deine Lieblingsfächer? Du bist handwerklich begabt und hast Lust auf moderne Bearbeitungsmaschinen?

Dann ist die Ausbildung zum/-r Industriemechaniker/in Einsatzgebiet Instandhaltung genau das Richtige für dich.

Profil

Als Industriemechaniker/-in sorgst du dafür, dass der einwandfreie Zustand von Armaturen, Maschinen, Steuerungseinheiten und Apparaten in industriellen Anlagen im Hinblick auf Zuverlässigkeit und Sicherheit erhalten und verbessert wird. Im ersten Ausbildungsjahr erlernst du die Grundlagen der Metallverarbeitung, Steuerungs- und Informationstechnik sowie die Grundlagen der technischen Kommunikation. Im zweiten bis zum vierten Ausbildungsjahr vertiefst du diese Kenntnisse und Fertigkeiten, übst das Lesen und Erstellen technischer Unterlagen und deren Dokumentation, fertigst Teile und montierst diese zu Baugruppen. Darüber hinaus erwirbst du Grundlagenkenntnisse im Drehen, Fräsen, Schweißen, Messtechnik und der Steuerungstechnik (z.B. Elektropneumatik).

Nach Abschluss der Ausbildung und dem Besuch weiterführender Schulen kannst du eine Weiterbildung zum Meister (Industrie/ Handwerk) bzw. Diplom- Ingenieur (Maschinenbau) machen.

Anforderungen

  • Du hast mindestens einen Realschul- oder vergleichbaren Abschluss in Fachrichtung Metalltechnik.
  • Du magst körperliche Arbeit und bist handwerklich geschickt.
  • Wenn es um ein Problem geht, hast du Ausdauer und Geduld um dieses zu lösen.
  • Du hast ein gutes technisches Verständnis.
  • Du hast gute Noten in Mathe und Physik und magst den Umgang mit Zahlen.

Die Ausbildungsdauer beträgt 3,5 Jahre und die Berufsschule ist in Cloppenburg.

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Das sind unsere aktuellen Auszubildenden im Beruf Industriemechaniker/-in:

Artikel vom 08.08.2018

Verseilkreuz

Moin, ich heiße Lars und befinde mich im 2. Ausbildungsjahr zum Industriemechaniker.

Meine Aufgabe war es, in der Verseilerei ein neues Verseilkreuz an einer Maschine zu bohren, womit die einzelnen Adern verseilt werden können. Zu Beginn habe ich mir Gedanken gemacht wie ich am besten vorgehen kann und welche Probleme eventuell auftreten können. Nachdem ich mir einen groben Plan gemacht hatte, bin ich angefangen und habe den Durchmesser und die Bohrungen des neuen Verseilkreuzes mit einem Zirkel angezeichnet. Anschließend habe ich die angerissenen Punkte mit Hammer und Körner gekörnt.

Danach habe ich die Bohrungen fürs Verseilkreuz gebohrt. Nach dem Bohren hab ich die Löcher noch gesenkt, sodass ich Keramikhülsen in den Senkungen einkleben konnte. Beim gesamten Vorgang haben mich Anton und Keno unterstützt.

MfG: Lars